Aus Alt macht Neu – Ryzen Edition

Vorgeschichte und warum eigentlich ein neuer PC?

Vor Jahren diente mein PC allein zum Spielen und um Filme anzusehen. Dazu hätte dann auch vielleicht eine Konsole ausgereicht, aber für das Quäntchen schönere Grafik und für die eigene Frickellust gab ich gerne ein paar Euro mehr aus, als es unbedingt nötig gewesen wäre. Über die Jahre wurde nur die Radeon HD7970 gegen eine RX580 ausgetauscht. Die HD7970 von Sapphire war einfach nicht mehr in der Lage alle Spiele die ich ihr entgegen warf in ausreichender Geschwindigkeit zu rendern, ohne das sie bis an ihre physikalische Grenze übertaktet wurde1.

Über die Jahre mit dem PC gab es viele Phasen für neue Einsatzgebiete und einer davon war die Bearbeitung von Fotos. Cool das ich noch eine Lizenz von Affinity Photo in meinem 1Password Tresor herum liegen hatte. Fix Affinity Photo heruntergeladen, installiert und die erste Ernüchterung lies nicht lang auf sich warten. Alles dauerte unglaublich lange, oder lief stark verzögert ab. So konnte sich nicht wirklich ein Flow einstellen. Auch Spiele liefen mit der Zeit immer schlechter auf dem System und manche schrieen mich vor dem Start auch mal an, dass ich doch bitte mal mehr Arbeitsspeicher verbauen soll. Danke. Dann verweigerte mir auch Photoshop den Dienst, weil ihm der Arbeitsspeicher ausging. Richtig super… Aber das brachte den Stein dann endgültig ins Rollen.

Die Bestellung

Zum Glück dachte ich schon Monate vorher über ein Upgrade nach und bereitete drei Warenkörbe vor. Sie bestanden grob gesagt aus einem AMD Ryzen 1800x, jeweils 32GB Arbeitsspeicher2 und einem gut recherchierten Motherboard3. Über die drei Warenkörbe wurden zwischen Herstellern gewechselt und anschließend mit Erfahrungen und Berichten bewertet. Vor der Bestellung wurden dann noch die Teile mit der nächsten Generation abgeglichen, die sich im Großen und Ganzen nicht von der ursprünglich geplanten Generation unterschieden. Also ein Ryzen 2700X, und X470 Serie Motherboard. Dazu kamen noch ein paar Speichermedien für M.2 und SATA (SSD) und schon konnte die Reise los gehen.

Den passenden CPU Kühler von Noctua bestellte ich mir schon ein paar Monate vorher, einfach weil er gerade im Angebot war.

Ich möchte hier einmal Noctuas Kundenservice loben. Sie bieten ein optionales Kit für ihre CPU-Kühler an um diese von AM3 auf AM4 umrüsten zu können. Für lau! „Allerdings“ möchten sie im voraus eine Rechnung für die AM4 (Ryzen) CPU oder Motherboard und den CPU Kühler sehen. Abgesehen von der Rechnung für den Kühler hatte ich zum Zeitpunkt meiner Anfrage gerade einmal die Auftragsbestätigung für die CPU, Motherboard und Arbeitsspeicher. Trotz der fehlenden Rechnung, haben sie das Kit zu mir geschickt. Von daher, Thumbs Up Noctua! Dank euch musste ich nicht noch ein paar Tage warten bis das Kit bei mir ankam und ich den Kühler befestigen konnte.

Wer schon mal einen PC zusammengebaut hat, der wird auch bei AM4 Boards nichts besonderes zu Gesicht bekommen, also lasse ich die Beschreibung mal sein und gehe direkt zu meinen Erfahrungen im Bereich Motherboard, Arbeitsspeicher, BIOS, CPU und dem OS.

Für den Massenspeicher gibt es keine separate Sektion. Tests über die Performance gibt es zu Hauf im Netz die nicht nur ausführlicher, sondern auch professioneller sind als ich es mit meinen Mitteln könnte. Wer aber nicht suchen möchte, dem möchte ich für die 960 Evo M.2 SSD und der 850 Evo SATA SSD ein paar Links mitgeben.

Das Motherboard

Das Motherboard meiner Wahl war das Gigabyte Aorus X470 Gaming 7 WIFI. Im Netz streicht es viel Lob ein und es gibt ohne Ende Guides zum Übertakten sowie ordentlichen Support für z.B LED Leisten uvm. Auf Overclock.net gibt es auch einen passenden Thread zum Motherboard mit allgemeinen Beobachtungen.

Dieses Board besitze ich nun aber nicht mehr. Leider habe ich jeden Bug, jeden quirks und alles was man an einem Board als negativ empfinden kann mitbekommen. Ich möchte es halbwegs kurz fassen. Nach zwei Wochen und 2 Tagen die das Board ordentlich durch lief, sogar besser als der Durchschnitt, kollabierte es sinnbildlich. Der Bootvorgang lief nicht mehr sauber durch, ausgenommen der RAM lief auf JEDEC Standard4. Das Board wechselte munter zwischen den beiden ihm zur Verfügung stehenden BIOS hin und her und wenn der PC mal bootete, kam es häufiger zu abstürzen, lock-ups und unerklärlichen Leistungsschwankungen.

Nach vielen, vielen Stunden testen verließ das Board mein PC Gehäuse in Richtung Mindfactory mit der Bitte mir das Geld für eben jenes wieder zu geben, damit ich mir eines von einem anderen Hersteller kaufen könnte. Hier übrigens ein richtig fettes Danke an Mindfactory für so viel Kulanz. Ich kaufe da wirklich gern ein, denn das Geld bekam ich wieder, welches auch prompt in das ASRock X470 Taichi Ultimate investiert wurde.

Das X470 Taichi unterscheidet sich, bis auf den Chipsatz und Kleinigkeiten nur unwesentlich von der X370 Version und man findet diesbezüglich auch nicht viele Informationen zum X470 Taichi. Im Groben und Ganzen ist es ein überaus solides Motherboard, dass ein paar Anschlüsse gegenüber anderen Boards in der gleichen Preisklasse einbüßt. Zum Beispiel fehlen ein paar USB-Ports auf der Rückseite, dafür begrüßt einen ein 10GBit Ethernet Anschluss, ermöglicht durch den Aquantia AQC107 Chipsatz. Inwiefern sich ein 10Gbit Anschluss für jemanden rechnet entscheidet ganz klar der Anwendungsbereich. Wenn viele Daten über das Netzwerk übertragen werden müssen, wird ordentlich Bandbreite benötigt. Sofern das Netzwerk und die Gegenseite diese Geschwindigkeiten unterstützt ist alles klar und los geht es mit 1,1GB/s (+- 100MB/s) anstatt 115MB/s (+- 5MB/s).

Ebenso findet man einen HDMI Port auf der Rückseite, auch wenn das Board für die ausschließliche Nutzung mit einer APU absoluter Overkill wäre. Die Zielgruppe für das Motherboard sind Overclocker, weniger Nutzer die ihren Media PC im Wohnzimmer aufrüsten möchten.

„Natürlich“ darf eine LED Beleuchtung nicht fehlen und so werden nicht nur der Chipsatz, sondern auch die VRM beleuchtet. Apropos Chipsatzkühler, das Zahnrad Design sieht sehr gut aus und gefällt mir deutlich besser, als alle anderen Kühler da draußen.

Es gibt da aber etwas, was mich unglaublich nervt. Auf dem Motherboard sind gerade einmal fünf FAN Header verbaut. Davon unterstützen zwar alle PWM Lüfter, aber das sind, meine Damen und Herren bei ASRock, etwa 2-3 zu wenig5. Jedes moderne Gehäuse, das von der Zielgruppe für dieses Motherboard gekauft wird, besitzt mindestens 5 Plätze für Lüfter. Die Plätze für Pumpen nicht mit einbezogen. Man könnte argumentieren, dass man einige Lüfter über ein Y-Kabel an einen Anschluss anschließen könnte. Das ist vollkommen richtig, sollte aber nicht das Ziel sein. Es gibt genug Menschen, mich eingeschlossen, die steuern die Lüfter zu bestimmten Workloads anders als bei anderen. Wenn ausschließlich die Grafikkarte gefordert wird müssen nicht alle Lüfter hoch drehen, sondern nur die, die für den passenden Luftstrom zuständig sind. Auch da sollte meiner Meinung nach ASRock ein wenig nachbessern. Es lassen sich im BIOS nur die Temperaturen vom Motherboard, CPU und tDie auswählen.

Das BIOS

Mit den neuen CPUs und den X470 Motherboards lässt sich von AMD das Feature „Precision Boost Overdrive“ und XFR2 im BIOS einschalten. Wenn man diesem Artikel glauben schenken mag, dann sind diese Funktionen jedoch noch nicht „funktional“ und alles was sich bisher im BIOS einstellen ließ war die eigene implementation der Motherboard Hersteller. Auch wenn die Features noch nicht offiziell unterstützt werden, habe ich sie im BIOS aktiviert und sie funktionieren meiner Erfahrung nach einwandfrei. Der Standardtakt vom 2700x liegt bei 3,7GHz auf allen Kernen. Mit PBO und XFR2 sind es dann um die 3,9-4,15GHz auf allen Kernen. Abhängig von der Last, Temperatur und Stromversorgung.

Das BIOS vom Taichi Ultimate ist aufgebaut wie die älteren BIOS und bietet ordentliche Beschreibungen einzelner, aber wichtiger Funktionen. Wenn eine Funktion nicht beschrieben ist, kann man sich zur Hilfe sein Smartphone nehmen und den QR Code im BIOS scannen. Man wird automatisch zur PDF Bedienungsanleitung weitergeleitet die nicht nur durchsuchbar ist, es kann über das Inhaltsverzeichnis direkt zu einzelnen Inhalten gesprungen werden. Sehr nice. Wer blättert schon gern durch ein recht dickes Heft ohne Suchfunktion? Ich nicht.

Als Beispiel für eine fehlende Beschreibung könnte man anführen, dass beim Umstellen vom ASRock Tuning auf AMD CBS Modus, der größte Teil der Einstellungen auf der gleichen Seite nicht mehr verwendet werden kann. Eigentlich ist es selbstverständlich, dass beim Wechsel des Anbieters für Einstellungen die deutlich tiefgreifender sind als üblich, die oberflächlichen Einstellungsmöglichkeiten vom Hersteller deaktiviert werden. Man merkt in diesem Bereich sehr, dass man sich im CBS in einer Art von Pro Mode befindet. Einige Werte sind als HEX, andere als VID dargestellt und man muss diese erst umrechnen.

Auf jeden Fall erwähnt werden sollte, dass die BIOS bisher immer Bugs enthielten. In der Version 1.20 wurden Menüpunkte angezeigt die keinerlei Funktion hatten oder nicht das taten was sie tun sollten. In der aktuell verfügbaren Version 1.50 lassen sich manche Änderungen nicht dauerhaft „speichern“. Erst wenn die Änderung in ein Profil gespeichert, dann das BIOS zurückgesetzt und anschließend das Profil geladen wird, bleibt die Änderung bestehen. Doofer Bug der einem viel Zeit klauen kann und bei mir auch schon zu dem einen oder anderen Freeze geführt hat. ASRock ist bekannt für die nicht immer so einwandfreien BIOS.

Mit dem neusten Update kam auch die AGESA Version 1.0.0.4 daher und verbessert zum Teil die Unterstützung von RAM. Das heißt für mich, dass ich versuchen kann noch etwas mehr aus dem RAM heraus zu kitzeln. Erste Tests liefen mit 3400MHz statt 3200MHz schon mal ganz gut.

Auf dem Motherboard sind einige LEDs verbaut, die ich aber nicht über das BIOS steuern würde, sondern über die Polychrome RGB App die man direkt bei ASRock herunterladen (Version 1.0.15) kann. Dort lassen sich die einzelnen Bereiche, sowie die RGB Header auf dem Board besser steuern.

Im BIOS lassen sich die Lüfter mit Hilfe von FAN-Tastic (kein Scherz) einzeln auf die Temperaturen vom Motherboard, CPU und tCtl6 auswählen.

Der Arbeitsspeicher

Der erste Start nach einem komplett neuen Aufbau eines PCs ist immer etwas heikel, denn man weiß nie ob sich da etwas nicht versteht, zum Beispiel der RAM mit dem Motherboard. Aber zu meinem Glück erkannte das BIOS brav alle Geräte und Peripherie die man ihm entgegen warf. Beim ersten Start, sind die Einstellungen für den RAM noch komplett auf JEDEC Standard und dementsprechend langsam. Hier musste auf jeden Fall noch Hand angelegt werden. Zunächst lies sich das System aber einwandfrei starten und lief ohne Probleme durch.

Ich wusste bereits seit geraumer Zeit um der Vorliebe von Ryzen für RAM Kits mit Samsung B-Die Flash. Hier ist eine eventuell nicht ganz vollständige Liste mit passenden Kits, erstellt von Usern, eine offizielle Liste findest du weiter unten.

Warum denke ich über den Arbeitsspeicher so viel nach? Nun, da der PC nicht nur zum Bearbeiten von Fotos, sondern ebenso zum Spielen aufgebaut wurde, verliert man Leistung bei JEDEC Standardeinstellungen7.

Damit aber der Arbeitsspeicher nicht dauerhaft, beziehungsweise deutlich über seine Spezifikationen betrieben wird, nimmt man schnelleren Arbeitsspeicher als man unbedingt benötigt. Als Beispiel läuft auf aktuellen X4xx Serie Motherboards mit einem Ryzen 7 2xxx Prozessor 3200MHz Arbeitsspeicher problemlos und wird auch offiziell unterstützt. Ich habe G.Skill Trident Z8 3600MHz in 32GB bestellt und dann mit schärferen Timings auf 3200MHz laufen. Ein paar Bootversuche und etwas Gefluche später9 bootet der PC dann auch durch und läuft stabil. Zum Testen und für Spannungen sowie Temperaturen habe ich folgende Tools verwendet:
HWInfo
prime95
Timing Checker von The Stilt
Ryzen RAM Calculator von 1usmus

Viel kann man über diesen Arbeitsspeicher nicht sagen, nur dass ich zum Beispiel noch ein paar Hundert MHz aus dem Kit rausholen kann, ohne zu sehr an den Timings zu schrauben.

Die CPU

Meine Geschichte mit CPUs war nie besonders von einer einzigen Seite geprägt. Meine erste CPU an die ich mich noch erinnern kann war ein i486, darauf folgten verschiedenste CPUs von AMD und Intel.

In den letzten Jahren war AMDs Weg steinig und nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Das lag zum Teil an Intels Wettbewerbsverzerrungen im Laptop und Komplett PC Markt, sowie kleineren “Tricks” bei Benchmarks. Aber nicht Intel ist schuld an AMDs schlechter Marktposition, sondern zum größten Teil AMD selbst. Die FX-Serie war, gelinde gesagt, eine kleine Katastrophe und kurz nach der Einführung den Intel Prozessoren unterlegen. Das änderte sich, zum Glück der Verbraucher, mit AMDs Einführung der Ryzen Serie, die ordentlich Durchschlagskraft zeigte.

Es dauerte nicht lange, bis die kleineren Ryzen Prozessoren ihren jeweiligen Intel Pendant aus den Charts vieler Onlineshops verdrängten. Aber klein ist nicht so ganz mein Ding wenn es um Prozessoren geht.

Meine typische Last für den Prozessor besteht aus Fotobearbeitung, Schreibarbeiten und Spielen. Programme wie Lightroom und Photoshop sind schon länger auf Mehrkernprozessoren optimiert und lasten diese auch sehr gut aus. Bis zu einem gewissen Grad sind mehr Kerne besser. Für einfache Schreibarbeiten, braucht man keine 16 oder mehr Kerne. Sie würden nur unnötig mehr Strom verbrauchen und nie wirklich ausgelastet werden. Aktuelle Spiele sind wiederum auf Prozessoren mit mindestens 4 Kernen ausgelegt, wobei dass das absolute Minimum darstellt. Der Windows 10 Spielemodus funktioniert auch nur noch einwandfrei ab einem Sechskernprozessor. Für die Art der Last und weil ich gerne das schnellste Modell einer Reihe10 benutze, war dann der Ryzen 2700x für mich der Prozessor der Wahl. Bisher wurde ich auch nicht von meiner Wahl enttäuscht.

Das OS

Ja. Windows. So unglaublich viele Kopfschmerzen wie mir dieses OS schon bereitet hat, müsste ich den PC eigentlich schon längst aus dem Fenster geworfen haben. Leider, ja leider, gibt es keine Alternative zu Lightroom und Photoshop auf Linux. Natürlich gibt es Ersatzprogramme, die aber für sich alleine stehen und nicht so ineinandergreifen können, oder wollen, wie eben die Softwaresuite von Adobe. Ganz zu schweigen vom Sync zwischen PC und iOS Geräten, ohne Kabel. Lokale und zuverlässige Backups meiner iOS Geräte gibt es auch nicht, genau so wenig wie der RAW Konverter von Fujifilm nicht funktioniert.

Aber zurück zu Windows. Aus Zeitmangel11 wurde Windows nach dem Umbau der Hardware nicht neu installiert, sondern einfach in den neuen Korpus transplantiert. Erstaunlicherweise war die Transplantation ein voller Erfolg und der Patient lebte noch einige Zeit so vor sich hin, bis dann ein multiples Treiber- und Softwareversagen vorlag und der Patient dann endgültig das zeitliche segnete. Eine Neuinstallation von Windows ließ neues Leben in die Teile fließen und der Patient konnte auch auf einmal seinen Namen buchstabieren.

Mit Windows 10 und einem der letzten Updates kam auch ein halbwegs zu gebrauchender HighDPI Modus (Skalierungsmodus) und seit dem stellt mein 4K Monitor LG 27UK850-W Apps und Programme nun größtenteils scharf dar. Es gibt hier und da ein paar schwarze Schaafe die partout nicht einwandfrei dargestellt werden können. Leider kam mit einem der letzten Updates anscheinend auch der Support für USB-C Alternate Mode hinzu. Der Zusammenhang? Nun, da ich den Monitor über DisplayPort angeschlossen habe und den USB-C Port am Monitor als Upstream Port benutze, um die beiden USB 3.0 Ports am Monitor nutzen zu können, beschwert sich Windows jedes Mal über „Anzeigeverbindung ist möglicherweise eingeschränkt“ sobald der Monitor aus und später wieder eingeschaltet wird. Das betrifft auch den Energiesparmodus vom Monitor. Bisher konnte ich das Problem noch nicht weiter lösen.

Das ist auch erst einmal alles Schlechte was mir eingefallen ist. Kommen wir doch mal zu den guten Dingen. Seit der Neuinstallation von Windows funktioniert endlich die automatische Anmeldung von Creative Cloud wieder und ich bin nicht gezwungen mich jedes Mal nach einem Neustart neu anzumelden.

Um ehrlich zu sein, fallen mir keine weiteren positiven Dinge mehr über Windows ein. In letzter Zeit verschlimmbessert Microsoft ihr Vorzeigeprodukt immer mehr und im Endeffekt besitzt Windows eine Milliarde cooler Features, die aber nur zur Hälfte funktionieren, wenn überhaupt.

Schlusswort

Böses Windows, doofes Linux und gute Hardware. So könnte man den kompletten Artikel in nur einem einzigen Satz zusammenfassen. Das wäre aber viel zu einfach und ich nehme mir lieber die Zeit und schreibe 3.000 Wörter für dich.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem System, welches ich mir da zusammengestellt habe. Hier und da gibt es noch Kleinigkeiten die mir hin und wieder den Tag versauen (böses Windows!), aber nie gab es einen richtigen Dealbreaker. Das freut mich wirklich, denn ein selbst zusammengestellter und zusammengebauter PC ist immer etwas besonderes. Solltest du irgendwann auch mal in den Genuss kommen genug Geld und Zeit zu besitzen um dir einen PC selbst aufbauen zu können, dann genieß es. Lass dir Zeit. Auch wenn die Industrie die ganze Zeit versucht dir weiß zu machen, dass die nächste Generation schon an der nächsten Ecke wartet.

Danke fürs Lesen!


  1. Was dann in wahnwitzige 250-300W Stromverbauch mündete. ↩︎
  2. Der am besten mit Samsung B-Die Chips bestückt und Single Rank ist. Bitte mit mehr als 3200MHz und straffen Timings. ↩︎
  3. Wichtig ist eine gute Kühlung der VRM! ↩︎
  4. 2133MHz mit miesen Timings ↩︎
  5. Auf dem Gigabyte X470 Gaming 7 sind 8 FAN Header verbaut, auf dem MSI Gaming M7 AC 6 FAN Header und das ASUS Crosshair VII Hero besitzt 6-7 FAN Header, je nachdem ob die für die Pumpen auch für Lüfter verwenden kann. ↩︎
  6. Es gibt die Werte tDie und tCtl. Ryzen 1xxx Serie Prozessoren zeigen bei tDie eine n+20°C gesteigerte Temperatur, Ryzen 2xxx Serie Prozessoren eine n+10°C gesteigerte Temperatur. ↩︎
  7. Das ist auch abhängig vom Hersteller des Motherboards. Diese stecken mal mehr, mal weniger „Handarbeit“ in die Vorkonfiguration von bestimmten RAM-Riegeln. Das sieht man sehr gut im Video. ↩︎
  8. Ohne LED! ↩︎
  9. Ich mein verdammt…. RAM OC ist schwarze Magie, oder Hexerei. Vielleicht auch beides. Jedenfalls verdammt nervenaufreibend. ↩︎
  10. Stand 01.09.2018 ↩︎
  11. Das ist wahrscheinlich die schlechteste Ausrede des Jahrhunderts ↩︎

 

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